Praxistest von Prototypen der Rehau Einblasbox im FTTH-Ausbau

Im Zuge des FTTH-Ausbaus GWG Erligheim, wurden Prototypen der Rehau Einblasbox getestet. Beim Test war der Produktentwickler Stefan Erdorf (Firma Rehau AG) mit Vorort, um den Test zu überwachen und Feedback zu erhalten.


Zweck dieser Box:
Beim Einblasen der LWL-Kabel vom NVT zum Haus, muss sich kein Mitarbeiter in den Häusern befinden und somit fällt ein organisatorischer Schritt (Termin mit dem Eigentümer festlegen) weg. Auch können Kosten reduziert werden, da ein Mitarbeiter wegfällt der in den Häusern anwesend sein muss. Wartezeiten beim Einblasen durch den Wechsel von einem Haus zum nächsten, können auch reduziert werden.


Wirkungsweise:
Die Box wurde bei der Montage des Hausanschlusses, nach dem GF-AP installiert.Ein sogenannter Molch, ein Schaumstoffteil zum Reinigen und schmieren des Pipes, wird durch das Pipe geblasen und vor dem Ventil in der Einblasbox aufgefangen. Das folgende LWL-Kabel, soll sich beim Einblasen in der Box, auf den letzten 2-3m verlangsamen und dann kurz vor dem Auslassventil zum Stehen kommen. Somit ist kein Mitarbeiter im Haus nötig, der dem Kollegen am NVT per Funk benachrichtig, dass das Kabel im Haus angekommen ist. Die Länge vom NVT zum Haus, muss dem Einbläser allerdings bekannt sein. Bei einem Stopp vom Kabel kann er so erkennen, ob er sich schon im Haus befindet oder ob das Kabel auf dem Weg zum Haus gestoppt hat (z.B. Pipe gequetscht). Alle Einblasboxen werden später von der Montagefirma (Spleißen und Messen im Haus) wieder abgebaut und können somit wiederverwendet werden.
 
Fazit: Alle Hausanschlüsse konnten eingeblasen werden und das Kabel bremste wie gewünscht ab und kam ab Ende vom Pipe in der Einblasbox zum Stehen.

Ein kleiner Einblick:  https://youtu.be/SdXCmIjvwP8

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