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Pressemitteilung: Startschuss zum Bau der Breitband-Versorgung

Landrat Dr. Heiko Schmid hat gestern Abend (8. November 2018) zusammen mit Attenweilers Bürgermeisterin Monika Brobeil, Andreas Schütze, Leiter der Abteilung Digitalisierung im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg, Jens Schilling, Geschäftsführer von Komm.Pakt.Net, dem Kommunalen Pakt zum Netzausbau, Dezernent Manfred Storrer und Manuel Hommel, Prokurist von Geodata, an der Baustelle Schachenstraße in Attenweiler den Startschuss für den Breitband-Ausbau im Landkreis Biberach gegeben. Gleich mit der ersten Maßnahme, der Verbindung zwischen Attenweiler im Landkreis Biberach und Moosbeuren im Alb-Donau-Kreis, schließt der Landkreis Biberach die Lücke zum Nachbarkreis.

Der gestrige Spatenstich in Attenweiler war der offizielle Auftakt zum Bau der kreisweiten Breitbandversorgung. Der Landkreis will dafür über 30 Millionen Euro in die Hand nehmen. Insgesamt soll das Kreisbackbonenetz 654 Kilometer Trassenlänge umfassen. Davon werden 169 Kilometer neugebaut, auf 354 Kilometern wird das Kabel in Bestandstrassen eingezogen, auf weiteren 108 Kilometern werden Leerrohre angemietet und auf einer Strecke von 31 Kilometern Glasfaser mitgebaut. „Bis 2022 wollen wir den Backbone fertiggestellt haben. Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel“, so Landrat Dr. Heiko Schmid. Über die Realisierung der Ortsnetze in den Kreiskommunen sollen in den kommenden zehn, 15 Jahren weitere Millionenbeträge in dreistelliger Höhe Euro investiert werden. Ziel ist es, so viele Haushalte wie möglich mit schnellem Internet zu versorgen. „Die Kombination aus Backbone und innerörtlichem Breitbandausbau ist das Erfolgsrezept für ein Gelingen der Digitalisierung im Landkreis Biberach“, sagte Landrat Dr. Heiko Schmid in seiner Rede, die er im Anschluss an den Spatenstich beim Empfang im Bürgersaal Rupertshofen hielt.

 

Andreas Schütze, Leiter der Abteilung Digitalisierung im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, lobte in seinem Vortrag die Entschlossenheit und den Weitblick des Landkreises. „Sie haben für die Zukunft des Kreises und die Region das Richtige getan.“ Er erinnerte auch daran, dass das Land den Breitbandausbau im Kreis bei 153 Projekten mit 16,5 Millionen Euro gefördert habe.

 

Mit dem Breitbandausbau möchte der Kreis der Wirtschaft ideale Bedingungen geben, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Voraussetzungen für die Industrie 4.0 zu schaffen. „Wir sehen Breitbandversorgung, auch ohne gesetzliche Verpflichtung, als Daseinsvorsorge“, so Landrat Dr. Heiko Schmid. Das schnelle Internet biete die Chance, die Raumschaft noch attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten.

 

Die Projektsteuerung für den Breitbandausbau hat Komm.Pakt.Net, der Kommunale Pakt zum Netzausbau, übernommen. In Komm.Pakt.Net, einer Kommunalanstalt des öffentlichen Rechts, haben sich acht baden-württembergische Landkreise und 231 Städte und Gemeinden aus zehn Landkreisen zusammengeschlossen.

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